Vom Altwerden
(Autor: HarryKlopperson)
Lautlos verwischt die Dämmerung die Sicht
vom Tag zur Nacht in einem anderen Licht,
was gesagt, gedacht, getan ist verflossen,
werden alte Erinnerungen ausgegossen.
Im tiefsten Verließ deines Herzens
intoniert die Stimme des Schmerzens,
erklingt ein klagender Widerhall
vom gnadenlosen Zeitverfall.
Gewissensketten zerren am Ufer
und allein als einsamer Rufer,
eine mondbeschienene Barke fest,
der Wunsch zurück sich nicht machen lässt.
Eichenhohe Sehnsüchte hinauf zum Himmel streben,
Bilder der Vergangenheit in Seifenblasen Schweben,
Vertrautes liegt unweit und doch nicht zum Greifen nah,
doch wenn du morgens erwachst, dann bin ich für dich da.
Ihr Kommentar ...
Kommentar von Sweder:
(09.08.2011 um 01:48 Uhr)
Melancholischer Rückblick mit freundlichen Schluss- alles gut verpackt und gekonnt in Verse gesetzt. Wie sagte einst die Schauspielerin M. West "Altern ist nichts für Feiglinge!" Gruß S.


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