Ich Nichts
(Autor: Schattenmann)
Im Leben wurd' ich oft gescholten,
Verschmähte so das Dasein selbst.
Als hätt' ich nie etwas gegolten,
So sah ich auf die dunkle Welt.
Ich wurde jeden Tag noch kleiner
Und sah beschämt von unten weg,
Als wollte mich im Diesseits keiner,
Als wäre ich der letzte Dreck.
Die Zeit verging, die Jahre schwanden,
Die Sicht der Dinge, sie blieb gleich.
Ich wusste nicht, wie's and're fanden.
An Lebensgräuel da war ich reich.
Der Schmerz des Seins verblasste nimmer,
Ich sah im Leben keinen Sinn.
Den Kopf, den neigte ich fast immer,
Das zeigt, wie ich je war und bin.
Ihr Kommentar ...
Kommentar von Schattenmann:
(25.09.2009 um 10:24 Uhr)
Vielen Dank für dein Lob! Ich war sehr glücklich, als ich deinen Kommentar hier gelesen habe.
Kommentar von jarmila:
(24.09.2009 um 16:24 Uhr)
ich hoffe, du belächelst inzwischen manche kommentare.
ich finde das gedicht gut.
es beschreibt eine stimmung, die sicher jeder mal erlebt.
nur die wenigsten können sie mit worten ausdrücken.
Kommentar von Snoopy:
(12.10.2008 um 15:30 Uhr)
wieso bringst du dich nicht um?

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