Ich Fragezeichen
(Autor: droegi)
Ich bin selten hart, so oft doch weich
und weiß nicht, was ich damit erreich.
Was soll ich überhaupt in meinem Leben erreichen,
bin ich stets lieb oder geh ich über Leichen?
Ich hab oft gebuckelt und soviel geweint,
hab die schönen Seiten des Lebens verneint.
Möcht manchmal aufstehen und einfach gehen,
nichts mehr hören und niemanden sehen.
Doch man braucht die andern, so hart sie auch sind,
man benötigt Freunde, den Partner, ein Kind.
Es ist gleich, wie schwer es auch sein mag,
ich muss kämpfen, jeden einzelnen Tag.
Immer wieder aufstehen und fühlen, wer ich bin.
Niemals aufzugeben, darin liegt der Sinn,
die Kraft in sich fühlen, die Stärke zu spüren,
den anderen nicht meiden, ihn auch mal berühren.
Ihr Kommentar ...
Kommentar von ruhrpottchrissi:
(13.12.2009 um 03:58 Uhr)
In diesem Gedicht stecken viele wahre Worte. Wirklich sehr schön geschrieben. Netten Gruß aus dem Ruhrpott
Kommentar von droegi:
(19.11.2009 um 16:19 Uhr)
Vielen Dank, jarmila. Ich bin wirklich geschmeichelt. Hast du auch noch ein Gedicht parat?
Kommentar von jarmila:
(19.11.2009 um 09:02 Uhr)
Klasse!
Bis jetzt dein bester Text, gefällt mir gut und dem habe ich nichts hinzuzufügen.
Besser hätte ich es auch nicht beschreiben können, das FÜHLEN.
Gruß
Jarmila

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