Habt keine Angst
(Autor: Yabgu)

Habt keine Angst
Ich sah sie alle sterben,
eingebrannt in meine Haut mit Schmerzen,
sie zu verlieren ist wie sterben.
Ich wachte auf mit Tränen in Herz und Augen,
sie stehen mit Tränen vor und neben mir am Bettes Rand,
alles wirkt wie eingefroren, da steht etwas an der Wand,
ich weiß ganz genau was da stand,
etwas, dass mich mit der Illusion eines Traumes verband
aber mir eine andere Wahrheit gestand,
ich hatte schon längst Abschied genommen,
bloß verstand mein Verstand ganz und garnicht
was dieser kurze Bericht berichtete, "Wach? Wenn ja, wer?"
Ich drehe mich um,
warum tat ich das,
ich wollte es wissen,
nicht glauben, besser wissen,
da lag ich, mit offenen Augen.
Schon öfter musste ich mich verabschieden,
kam jedoch zurück, Sterben zum Üben,
ich will nicht lügen,
niemandem kann ich eine Wahrheit bieten,
niemandem will ich etwas geben oder nehmen,
weder verleiten, noch Sicherheit oder Angst verbreiten.
Dieses kleine Herz begann ohne jegliche Bitte an zu schlagen,
ohne zu Fragen, an diesem ersten Tage ohne etwas zu sagen,
nur ein Schrei des Lebens und ihr wart da,
ich wurde getragen in euren Armen,
auf liebliche Weise mit meinem Bruder an meiner Seite,
und ihr wart das Erste in meinen Augen mit Liebe in eurem Glauben,
die mich mit Stärke und Sicherheit anschauten und sie mir anvertrauten.
Ich konnte mich glücklich schätzen,
ich sah euch zum ersten Mal, ich sah euch, ich sah euch ein letztes Mal.

Das Ich
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