Depression
(Autor: HarryKlopperson)
Hoch oben im Tristessen-Turm,
wehrlos verweilend all den dunklen Tagen,
gefühllos durchfliegt meinem Herz ein Sturm,
ersinnt Tränen nimmer endender Klagen.
Gedankenschmied oh lös all die Ketten,
die mich kerkern im grauen Raum,
ein Lächeln, Lachen würd mich retten,
Fernabbringen von diesem Alp aus Traum.
Hilferufe ungehört über karges Ödland ziehen,
aschfahle Sorgenschatten überdecken die Sicht,
unerreichbar scheint der einzige Weg zum Fliehen,
Hoffnungslosigkeit umhüllt mein kleines Herzenslicht.
Wozu brauch ich all die bunten Tabletten,
wenn man noch Freunde benennen kann,
Herzenswärme verglüht alle Ketten,
ein liebes Wort durchbricht den Bann.
Ihr Kommentar ...
Kommentar von Mona:
(15.06.2011 um 18:29 Uhr)
Ein wirklich schönes Gedicht, das beim erneuten Lesen noch mehr an Bedeutung gewinnt.


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