titelfrei
(Autor: Snoopy)
Frohlockend, zutiefst beschwingt
tanz ich heut meinen Reign
lausche dem, der für mich singt
und lasse mir rote Himmel zeigen.
Neben mir, hoch jauchzend erscheint
der weinerliche Sadist,
der nun plötzlich meinen Taumel pflückend greint
Und fragt, wer denn ist.
Ihn ignorierend taumel ich weiter
das sich labende Lächeln immer breiter.
Mein Haupt doch stets mit Asche bedeckt
die ganz offen meine armutsvolle Demut zu zeigen bezweckt,
wird vom mich umschlingenden Wind zerzaust,
der immer stärker mich umbraust.
Mit einem Male bleibt die Asche kleben
Und mein zitternder Körper hört auf zu beben.
Der Himmel, ich bemerk es jetzt, regnet heulend Blut.
Ich vergaß zu bedenken,
meinem Gott das Leben zu schenken,
der sich nun ob meiner Ignoranz ein Leid antut.
Als Gott mich küsste
Und fragte, ob ich denn wüsste,
wer er sei
hatte ich schweigend Blei im Mund.
Dies war der Grund für seine wilde Verzweiflungstat.
Er setzt’ sich hängenden Hauptes
auf seinen bekränzten Schemel
ließ Blut bekleckern den goldverzierten Dom
Und hoffte auf die hundertzwanzig Tage von Sodom.
Ihr Kommentar ...
Kommentar von Snoopy:
(02.03.2010 um 16:52 Uhr)
indem ich einfach cool bin, ganz einfach.
Kommentar von Rumtreiber:
(02.03.2010 um 08:54 Uhr)
Wie bist du denn auf so ein Gedicht gekommen?


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