Dienstag, 22 Mai 2012
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titelfrei
(Autor: )

Piepmatz Design

Frohlockend, zutiefst beschwingt

tanz ich heut meinen Reign

lausche dem, der für mich singt

und lasse mir rote Himmel zeigen.

 

Neben mir, hoch jauchzend erscheint

der weinerliche Sadist,

der nun plötzlich meinen Taumel pflückend greint

Und fragt, wer denn ist.

 

Ihn ignorierend taumel ich weiter

das sich labende Lächeln immer breiter.

 

Mein Haupt doch stets mit Asche bedeckt

die ganz offen meine armutsvolle Demut zu zeigen bezweckt,

wird vom mich umschlingenden Wind zerzaust,

der immer stärker mich umbraust.

 

Mit einem Male bleibt die Asche kleben

Und mein zitternder Körper hört auf zu beben.

 

Der Himmel, ich bemerk es jetzt, regnet heulend Blut.

Ich vergaß zu bedenken,

meinem Gott das Leben zu schenken,

der sich nun ob meiner Ignoranz ein Leid antut.

 

Als Gott mich küsste

Und fragte, ob ich denn wüsste,

wer er sei

hatte ich schweigend Blei im Mund.

Dies war der Grund für seine wilde Verzweiflungstat.

 

Er setzt’ sich hängenden Hauptes

auf seinen bekränzten Schemel

ließ Blut bekleckern den goldverzierten Dom

Und hoffte auf die hundertzwanzig Tage von Sodom.


Ihr Kommentar ...



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Kommentar von Snoopy:
(02.03.2010 um 16:52 Uhr)

indem ich einfach cool bin, ganz einfach.

Kommentar von Rumtreiber:
(02.03.2010 um 08:54 Uhr)

Wie bist du denn auf so ein Gedicht gekommen?