Ode an die Mordlust
(Autor: Wind)
Eine kleine Schlachtmusik
oder
Ode an die Mordlust
Wenn Langeweile lange weilt,
des Einfalls Keim am Eifer feilt,
wenn Sod dein brennt weil Kopfes Schmerz,
dann schlag wen tot! Faß dir ein Herz!
Zum Musebuhlen tut es gut,
wenn meterhoch fontänt das Blut.
Wer niemals in Gedärmen wühlt
und Lebenswärm ins Herrnklo spült,
des Gegenüber Übrigbleibsel
feixend übergibt der Weichsel,
trivial 'ne Titt' tranchiert,
und sich im Lustgewinn verliert,
nie Pazifistennazis trist
gestylten Skalp an Achtern hißt,
der weiß nicht, wie es wirklich ist,
wenn’s Dasein dir ans Schambein pißt.
Moralisch seicht und doch so geil
brummt Säges Motor, Hackebeil
glänzt lüstern lechzend, Bogens Pfeil
zersetzt mein Zögern. Leidmanns Heil!

Das Leben einer Katze
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