Gedichte > gruselige Gedichte
17.01.2011

Die Drachenära (Der Drachensohn und Gefahren)
(Autor: )

Piepmatz DesignZuerst waren es zwei, wir beide,
nur ich und er, dann vier,
einer zu viel, gleich einer weniger,
du gehst zu boden nieder,
niemals ewiger, ich bin dein Lebensende Bestätiger,
Mörder und Täter, und du der Verräter.
"Rennt weg! Rennt weg!", alle schreien,
ich lasse das Gewicht aus den Händen fallen,
es funkelt in der Nacht und ich nutze ihre Macht und verschwinde im Dunkeln.

Der Knall hat die Ruhe geweckt,
das kalte Eisen war laut,
aber mich hat man noch nicht entdeckt,
ich bleibe ungedeckt ungedeckt wie versteckt und verdeckt
wie das Raubtier unter dem Erdverdeckt aus Erde, Stein und Dreck,
und bleibe dort leise und bewegunglos wie beim Esstisch das Tischbesteck.

Alles ging schnell, es passierte schnell,
kurz wurde die Dunkelheit erhellt,
jemand schrie, du fällst, ein Hund bellte auf,
die Kälte brach in dich hinein und darauf
schneite es ganz plötzlich, dabei war es Sommer gerade noch,
dein Herz pochte noch, das Blut floss aus dem Eintrittsloch,
ich erinnere mich wie das leblose Eisen roch,
ich vermochte nie Angst zu verbreiten, nicht in der Realität,
nur auf des Papier*s Seiten, der Stift ist mächtig,
aber nur das Papier kann schneiden in der falschen Hand,
der Rand ist fein und dünn wie die Saiten eines Klaviers,
sie ist die Waffe des Papiers,
auf diesem Papiere entferne ich mich von Komik und Satire,
ich erwünsche das Drama zum Leben,
ich durchlebe das Trauma und erwecke in euch allen das Kharma
und ertrinke euch im Schauder meines Traumas der Zerstörung von Hoffnung im sicheren Hause.
Ihr solltet wissen, nicht glauben.
Ich fange mit der Angst an und bemale mit meinen Gedanken jede Wand. 




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