Gedichte für jedermann !

Sie haben doch bestimmt schon irgendwann einmal ein Gedicht geschrieben. Wenn Sie es noch finden, können es hier hinterlegen, damit die anderen Besucher dieser Seite es lesen und bei Bedarf ein Kommentar dazu hinterlassen können.
Wenn Sie Ihre alten Dichtungen nicht mehr finden oder tatsächlich noch kein Gedicht geschrieben haben, dann sollten Sie nicht mehr lange zögern und sich hier verewigen. Dabei sollten Sie wissen, dass sich die Zeilen in den Gedichten nicht zwingend reimen müssen. Es gibt auch eindrucksvolle Werke, in denen keine Reime vorhanden sind. Für welche Variante sie sich entscheiden, ist Ihnen dabei selbst überlassen.
Treten Sie nun in die Fußstapfen großer Dichter oder stöbern Sie in den Werken anderer User. Viel Spaß dabei!
Interview mit Claudia Toman
Wir sind stolz, Ihnen ein Interview mit Claudia Toman aus Wien präsentieren zu können. Sie hat bereits zwei Romane fertiggestellt, die im Diana Verlag erschienen sind. Nehmen Sie sich etwas Zeit und lesen Sie, was uns die Schriftstellerin zu sagen hat:
Gsf: Hallo Frau Toman. Es freut uns sehr, dass Sie sich für uns die Zeit nehmen, ein paar Fragen zu beantworten, so dass wir und unsere Leser etwas über Sie, Ihre Werke und Ihre Tätigkeit als Autorin erfahren. Wir möchten mit einer Frage beginnen, die Ihnen sicherlich schon sehr oft gestellt wurde; trotzdem sind wir sehr an der Antwort auf diese Frage interessiert: Wie lange schreiben Sie schon und wie hat alles angefangen?
Frau Toman: Ich schreibe seit man mir beigebracht hat, Buchstaben zu Wörtern zu formen. Davor habe ich erzählt und davor geträumt. Ich habe den Großteil meines Lebens in Geschichten zugebracht und kann mir keine andere Tätigkeit vorstellen.
Gsf: Wieviele Romane haben Sie bisher geschrieben und wie heißt Ihr letztes Werk? Können Sie für die Leser dieses Interviews und uns die Handlung dieses Romans kurz umreißen?
Frau Toman: Mein erster Roman ´Hexendreimaldrei´ ist 2009 bei Diana erschienen, 2010 folgte ´Jagdzeit´. In beiden Romanen bekommt es meine Heldin Olivia, eine klassische, moderne Großstadtfrau um die 30, mit phantastischen, märchenhaften Begebenheiten zu tun, die sie immer tiefer in gefährliche Rätsel ziehen. Die Romane gehören zusammen, sind aber einzeln lesbar, abgeschlossene Abenteuer, das Genre ist schwer zu definieren, eine Mischung aus Märchenkrimi, Urban Fairy Tale und Chick Lit.
Gsf: Haben Sie bereits einen weiteren Roman in Planung oder arbeiten Sie bereits an einem neuen?
Frau Toman: Der dritte Roman mit Olivia wird im März 2011 erscheinen, er ist so gut wie fertig. Davor noch, im Oktober, erscheint die Weihnachtsanthologie ´Schneegeflüster´ bei Diana, wo ich die Ehre habe, neben so tollen Kolleginnen wie Steffi von Wolff, Hera Lind oder Andrea Vanoni vertreten zu sein. Danach gibt es einige Möglichkeiten, die ich gerade sondiere.
Gsf: Wie kommen Sie auf die Ideen zu Ihren Romanen? Woher holen Sie sich die Inspiration?
Frau Toman: Ich habe festgestellt, dass Inspiration im Alltag entsteht, fast alles, was einem begegnet, kann dazu führen, dass man sich Geschichten dazu ausdenkt, man muss nur die Augen offen behalten und sich für vieles interessieren. Auf Reisen sammelt man natürlich besonders viele Eindrücke, daraus ergibt sich oft etwas.
Gsf: Wieviele Stunden schreiben Sie pro Tag in Hochphasen und wieviele Seiten schreiben Sie durchschnittlich pro Tag?
Frau Toman: In der intensiven Schreibphase werden es um die fünf Seiten am Tag. Manchmal auch 8-10. Da ich sehr zur ersten Version neige, ist das schon eine relativ fertige Textfassung, die höchstens noch um ein paar Sätze ergänzt wird. Durchschnittlich gibt es bei mir eigentlich nicht. Ich bemühe mich, jeden Tag zu schreiben, in Überarbeitungsphasen aber oft nur einzelne Sätze im Kontext.
Gsf: Wie lange dauert es in der Regel von der ersten Idee bis Sie anfangen zu schreiben? Wie lange dauert es dann nochmal bis zur Veröffentlichung des Romans?
Frau Toman: Grob geschätzt von Schreibbeginn bis zur Veröffentlichung 15-20 Monate, je nach Verlagsplanung. Zwischen Idee und Schreibbeginn ist das ganz unterschiedlich, je nach Rechercheaufwand und laufenden Projekten. Meine reine Schreibzeit berechne ich mit etwa einem halben Jahr.
Gsf: Gibt es Phasen, in denen Sie überhaupt nicht schreiben?
Frau Toman: Nicht mehr. Es gibt immer etwas zu tun. Wenn ich grade nicht an etwas schreibe, plane ich, schreibe Exposés und Treatments, an meinem Blog, Lyrik, richtig abschalten lässt sich das nie.
Gsf: Haben Sie Hobbies, denen Sie nachgehen oder lässt das Ihre Autorentätigkeit nicht zu?
Frau Toman: Sehr viele. Ich lese immer noch viel, mittlerweile auch, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, aber auch, weil ich es liebe.
Ich bin auch ein großer Theater- und Musicalfan, reise leidenschaftlich gern, singe neuerdings Karaoke, beschäftige mich mit Filmschnitt, Fotografie und gehe wie jede Frau gerne shoppen, essen, ins Kino oder einfach mit Freunden aus.
Gsf: Nachdem wir nun einiges über Sie bzw. Ihre Autorenarbeit erfahren haben, möchten bestimmt einige Leser dieses Interviews einen Ihrer Romane lesen. Welche Bezugsquellen stehen den Interessenten für Ihre Werke zur Verfügung. Kann man Ihre Romane in jedem Buchladen bestellen?
Frau Toman: Nachdem Diana zu Random House gehört, sollten die Bücher standardmäßig im Buchhandel aufliegen, natürlich sind sie jederzeit bestellbar, in der Buchhandlung, via Onlinehändler, wo immer es Bücher gibt. :-)
Gsf: Welchen Tipp bzw. welche Tipps können Sie den Nachwuchsautoren auf unserer Seite mitgeben, die ambitioniert sind, auch mal einen Roman bei einem Verlag veröffentlichen zu lassen?
Frau Toman: Erst einmal muss man den Roman schreiben. Das sage ich jedem. Man muss etwas haben, das man anbieten kann, von dem man überzeugt ist, in das man Herzblut investiert hat. Unbedingt gegenlesen lassen, korrekturlesen, überarbeiten. Das ist die Visitenkarte, die man hinterlässt, sie sollte so gründlich wie möglich erstellt sein. Dann sollte man es an Agenturen schicken. Agenturen nehmen den Verlagen mittlerweile die Auslesearbeit ab.
Erstlingsmanuskripte in Verlagen direkt haben kaum Chancen, vom richtigen Menschen gelesen zu werden. Überhaupt gelesen zu werden.
Gsf: Wir bedanken uns für das Interview und wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren zukünftigen literarischen Projekten. Wir hoffen, dass wir bald wieder etwas von Ihnen hören bzw. lesen werden.
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